2nd Mai
2009
Das typische Leben eines Freelancers besteht meist aus viel (wirklich toller!) Arbeit und wenig Freizeit. Doch auch bei den tollsten Projekten sollte man versuchen so effektiv wie möglich zu arbeiten. Denn selbst wenn man ein Workaholic ist, ergibt dies einen gewissen Sinn: Je schneller und produktiver ich arbeite desto mehr Projekte kann ich schaffen.
Deswegen hier ein paar einfache Tipps um die Produktivität des Freelancings zu steigern. Auf den ersten Blick erscheinen die Tipps logisch und nachvollziehbar. Aber man muss sie auch anwenden, sonst bringen sie nichts

- Lern zu verstehen was der Kunde überhaupt will. Es gibt sicherlich nichts unbefriedigenderes als tausend Entwürfe vor zu legen und keiner gefällt dem Kunden. Man sollte also ausreichend Zeit investieren um den Kunden zu analysieren und seine Wünsche und Vorstellungen ausfindig zu machen. Ein ausführliches Beratungsgespräch ist Pflicht!
- Greife auf vorherige Arbeiten zurück. Du musst nicht immer das Rad neu erfinden. Lege einen “Schnipsel”-Ordner mit Codebeispielen an, die du immer wieder verwenden kannst.
- Spezialisiere dich auf eine Nische. Du solltest nicht versuchen auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Niemand kann alles gut. Menschen sind von Natur aus in bestimmten Bereichen mehr oder weniger begabt. Manche haben eine Leidenschaft für Design andere eine Liebe zum Coden. Spezialisiere dich möglichst gut, so sparst du Zeit und bleibst ein Unikat!
- Nutze dein kreatives Netzwerk! Benutze Social Networks wie Facebook oder andere Services wie Twitter um mit anderen Freelancern in Kontakt zu bleiben. In der Praxis sourced man oft Sachen aus, die einen selbst nicht besonders gut liegen oder wo man nicht weiter kommt. Manchmal ist es weiser etwas abzugeben als stundenlang nach einer Lösung zu suchen und dabei viel Zeit zu verlieren.
- Sag nein! Wenn du etwas von der Zeitkapazität her nicht schaffst oder das Projekt einfach nicht interessant genug findest. Dann sag NEIN. Gewöhn dir ab, Sachen vor dir herzuschieben und Aufträge anzunehmen, auf die du keinen Bock hast. Solche Belastungen demotivieren nur und ziehen dich runter!